THEATER PLAUEN-ZWICKAU – JEDER STIRBT FÜR SICH ALLEIN

 

Foto: Peter Awtukowitsch

Foto: Peter Awtukowitsch

JEDER STIRBT FÜR SICH ALLEIN

Schauspiel nach dem Roman von Hans Fallada

Berlin im Jahr 1940. Das Ehepaar Otto und Anna Quangel erfährt durch einen Brief vom Tod ihres einzigen Sohnes, der als Soldat an der Front fiel. Damit endet das ruhige Leben der beiden und sie beschließen, etwas gegen das Regime zu unternehmen: Auf über 200 Postkarten schreiben sie obrigkeitskritische Äußerungen gegen Hitler und den Krieg. Diese verteilen sie in ganz Berlin, in der Hoffnung, etwas in den Köpfen ihrer Mitmenschen zu bewirken. Das bleibt nicht unbemerkt. Bald ist ihnen Kommissar Escherich von der Gestapo auf den Fersen und das Nachbarschaftsverhältnis im Haus der Quangels stürzt mehr und mehr in sich zusammen.

Im Schaffensrausch schrieb Hans Fallada die eindringlich-aufrührende Geschichte der Familie Quangel im Herbst 1946 innerhalb von knapp vier Wochen. Gut 60 Jahre später avanciert der Krimi um das Schicksal der „kleinen Leute“ und den gefahrvollen privaten Widerstand zum Publikumserfolg.
Die Dreharbeiten zur aktuellen Verfilmung des Romans unter dem Titel „Alone in Berlin“ fanden 2015 u. a. in Görlitz statt.

Regie: Till Weinheimer
Bühne/Kostüme : Sibylle Gädeke
Musik: Chris Weinheimer
Mit: Nadine Aßmann, Ute Menzel, Anja Schreiber, Björn-Ole Blunck, Daniel Koch, Leonard Lange, Gilbert Mieroph, Michael Schramm und Matthias Wagner
Dauer: 2h30, eine Pause

Stückeinführung – eine halbe Stunde vor Beginn werden das jeweilige Theater und Stück vorgestellt

„Nachgefragt“ – im Anschluss an die Vorstellung wird ein Publikumsgespräch mit Schauspielern, Dramaturgen und Regisseuren der jeweiligen Produktion angeboten. Moderation: Dr. Karl-Hans Möller, Geschäftsführer des Landesverbandes Sachsen im Deutschen Bühnenverein a.D.


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