EDUARD-VON-WINTERSTEIN-THEATER ANNABERG-BUCHHOLZ – DIE KÄNGURU-CHRONIKEN

DIE KÄNGURU-CHRONIKEN
Foto: Dirk Rückschloß

DIE KÄNGURU-CHRONIKEN

von Marc-Uwe Kling
Theaterfassung von Isabelle Chastenier und Benjamin Muth

Als eines Tages ein Känguru an seiner Wohnungstür klingelt, ist der Kleinkünstler Marc-Uwe zu Recht etwas überrascht. Was er noch nicht weiß: dass dieses Beuteltier im Folgenden nicht nur in seine Wohnung einziehen, sondern auch viele verrückte Ideen, neue politische Ansichten und eine radikale Weltanschauung mitbringen wird, kurz, sein Leben völlig auf den Kopf stellt. Dazu kommt, dass Marc-Uwes Psychiater, statt ihm zu helfen, mit der latenten Gewaltbereitschaft des Kängurus zurechtzukommen, ihm nicht einmal glaubt, dass er mit einem Känguru zusammenwohnt. Überraschenderweise entwickelt sich jedoch schnell eine skurrile Freundschaft zwischen Marc-Uwe und dem Känguru, die durch viele Abenteuer und Komplikationen hindurch besteht und wächst. Gemeinsam kämpfen die zwei gegen die Polizei, rassistische Nachbarn, die Gentrifizierung Berlins und den Tütensuppen-Totalitarismus.

Marc-Uwe Kling studierte Philosophie und Theaterwissenschaft an der Freien Universität Berlin. 2004 gründete er die Lesebühne Lesedüne. 2006 und 2007 gewann er bei den deutschsprachigen Poetry-Slam-Meisterschaften den Wettstreit in der Einzelwertung und 2010 wurden er und sein Produzententeam mit dem Deutschen Radiopreis für den Podcast „Neues vom Känguru“ ausgezeichnet, der in einer Printausgabe und als Hörbuch in drei Bänden veröffentlicht wurde.

Die Inszenierung der „Känguru-Chroniken“ von Isabelle Chastenier mit Benjamin Muth als Känguru, Dennis Pfuhl als Marc-Uwe sowie Sebastian Schlicht und Brian Sommer in diversen Rollen, präsentiert eine bunte Mischung aus Szenen des Zusammenlebens der ungewöhnlichen WG-Partner, die das Publikum zum entspannt-genussvollen Nachdenken über die großen Weltprobleme anregt.

Inszenierung: Isabelle Chastenier
Mit: Dennis Pfuhl, Benjamin Muth, Brian Sommer, Sebastian Schlicht
Dauer: 2h

Stückeinführung – eine halbe Stunde vor Beginn werden das jeweilige Theater und Stück vorgestellt


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