PORTRÄT GERHART HAUPTMANN-THEATER, GÖRLITZ-ZITTAU

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Foto: GHT

Das Zittauer Theater eröffnete am 27. 9. 1936, nachdem das alte Stadttheater 1932 abgebrannt war. Um den Theaterbetrieb zu intensivieren, kam es 1964 zur Fusion des Stadttheaters Zittau mit dem Gerhart Hauptmann-Theater Görlitz. Görlitz beherbergte den gesamten musikalischen Apparat mit Solisten, Chor, Ballett und Orchester, Zittau das Schauspielensemble. Die Allianz zerbrach 1988 / 89. Zittau, von nun an Einspartenhaus, behielt den Namen Gerhart Hauptmann-Theater. 1991 bis 1993 wurde das gesamte Haus als erstes und bisher einziges Theater Deutschlands über ABM-Mittel finanziert. In den 2000er Jahren war es permanent von Schließung bedroht. Nur durch die tatkräftige Unterstützung der Zittauer Bürger konnte diese verhindert werden. 2009 /10 wurde das Theater renoviert. Interimsstätte war, bis zur Wiedereröffnung 2010 / 11, ein Zirkuszelt vor dem Theater. Unter dem Namen Gerhart-Hauptmann-Theater Görlitz-Zittau fusionierten die beiden Häuser am 1.1.2011 erneut.

Generalintendant des Gerhart-Hauptmann-Theaters ist Klaus Arauner, Dorotty Szalma ist seit der Spielzeit 2013/2014 Schauspielintendantin. Im Schauspiel wird die ganze Palette von Klassikern über Komödien und Experimentelles bis hin zum Kinder- und Jugendtheater geboten. Neben der Spielstätte im Theater werden jeweils im Sommer auch eine Produktion im Zittauer Klosterhof sowie auf der Waldbühne Jonsdorf als Freilufttheater gezeigt.

Eine weitere Besonderheit sind die mobilen Produktionen, die für Aufführungen an Schulen, sozialen oder kulturellen Einrichtungen gebucht werden können. Die trinationale Theaterinitiative J-O-Ś bringt mit dem „3LänderSpiel“ Theater aus Deutschland, Polen, Tschechien und weiteren Gastländern auf die Bühne.


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